Aktuelles zum Thema ALS

Forschungsergebnisse von Christopher Secker, Pressemitteilung April 2018

Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Charakterisierung und Quantifizierung der Proteinakkumulation bei der ALS

‚ÄěBei ca. 95% der ALS-Patienten lagert sich in den von der Neurodegeneration betroffenen Hirn- und R√ľckenmarksregionen das Protein TDP-43 ab. Dieses Protein steht im Verdacht am Fortschritt der ALS ma√ügeblich beteiligt zu sein. Christopher Secker hat in einem Forschungsprojekt ein neues Testverfahren entwickelt mit dessen Hilfe unter anderem die Ansammlung des TDP-43 Proteins untersucht werden kann.‚Äú

Weitere Informationen zu dem ALS-Forschungsergebnis

Infofilm - Was ist ALS

Dieser Film gibt einen Einblick in die Ursachen der Symptome der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS).¬† Ein Film der Ambulanz f√ľr ALS und andere Motoneuronenerkrankungen an der Charit√© mit Unterst√ľtzung der¬† AVE Gesellschaft f√ľr Fernsehproduktion.

Video Exoskelett-Training

Die ALS-Ambulanz an der Charit√© ‚Äď Universit√§tsmedizin Berlin zeigt Ihnen in diesem Film, wie ein Exoskelett-Training funktioniert und welche Wirkung es den Patienten bringt.

Die Bremer ALS Stiftung

F√ľr eine heilbare Amyotrophe Lateralsklerose

Die Bremer ALS Stiftung hat sich dem dringenden Anliegen verpflichtet, nachhaltige Beiträge zur Erforschung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) zu leisten. Zur Umsetzung des Stiftungszwecks fördert sie wissenschaftliche und medizinische Projekte auf großer inhaltlicher Breite.
Allen Aktivit√§ten gemein ist die Vision, die ALS in Zukunft aufhalten, r√ľckg√§ngig machen und langfristig heilen zu k√∂nnen und die Lebensqualit√§t von Menschen mit ALS zu verbessern.

WEITERLESEN

Förderung

 

Die Bremer ALS Stiftung fördert wissenschaftliche und medizinische Projekte in folgenden Bereichen:

Grundlagenforschung

Untersuchung der Krankheitsursachen und -mechanismen

Therapieforschung

Entwicklung von Medikamenten und Behandlungsverfahren

Versorgungsforschung

Optimierung der Patientenversorgung

Ehrung

Besondere wissenschaftliche Leistungen ehrt die Stiftung mit dem

‚ÄěIrmgard Marthiens Preis‚Äú

Projekte

 

Cannabisarzneimittel bei der ALS

Die Bremer ALS-Stiftung f√∂rdert eine wissenschaftliche Studie √ľber die therapeutische Bedeutung von Cannabis-Arzneimitteln bei der ALS, die von der ALS-Ambulanz der Charit√© durchgef√ľhrt wird.

Bei der ALS kann es zu vielf√§ltigen Symptomen und Beschwerden kommen. Bei einem Teil der Menschen mit ALS k√∂nnen traditionelle Medikamente die Beschwerden nicht vollst√§ndig lindern. In den zur√ľckliegenden Jahren wurde erkennbar, dass cannabishaltige Medikamente in dieser Situation eine wichtige Erg√§nzung der ALS-Behandlung darstellen k√∂nnen. Bisher liegen nur wenige systematische wissenschaftliche Untersuchungen zu dieser Thematik vor.

WEITERLESEN

Evaluation Beatmungsversorgung

Der Einsatz von Atemhilfen (Maskenbeatmung, invasive Beatmung, Hustenassistent) bietet wichtige Therapieoptionen f√ľr Menschen mit ALS im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf. Trotz ihrer hohen Bedeutung liegen bisher jedoch noch keine Leitlinien √ľber den optimalen Zeitpunkt, die die Intensit√§t und die ger√§tetechnische Ausstattung der Beatmungsversorgung vor. Daher bestehen erhebliche Unterschiede in der Versorgung von ALS-Patienten mit Atemhilfen in Deutschland. Erste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die modernen M√∂glichkeiten der Beatmungsversorgung nicht vollst√§ndig ausgesch√∂pft werden.

WEITERLESEN

Der Stifter

 

Die Bremer ALS Stiftung wurde 2016 von Knut Marthiens gegr√ľndet, dessen Ehefrau von Amyotrophe Lateralsklerose betroffen war. Er l√§dt Sie dazu ein, mit ihm gemeinsam die Heilung der Amyotrophe Lateralsklerose¬† zu f√∂rdern.

Knut Marthiens wurde 1941 in Berlin geboren. Er durchlebte eine entbehrungsreiche Kindheit und entwickelte schon fr√ľh einen ausgepr√§gten Sinn f√ľr Menschenrechte. Nach der Flucht der Familie 1959 brachte ihm seine Hilfsbereitschaft einen dreij√§hrigen Aufenthalt im Gef√§ngnis der Staatssicherheit der ‚ÄěDDR‚Äú in Berlin-Hohensch√∂nhausen ein. Charakterst√§rke und absoluter Lebenswille halfen ihm, diese harten Jahre zu √ľberleben.

Nach dem Freikauf durch Bundesrepublik Deutschland 1964 gelang Knut Marthiens ein schneller Einstieg in die Gesellschaft. Bald nach seinem Abschluss als Betriebswirt bekleidete er leitende Stellungen im Personalwesen und als Produktionsleiter.

Weitere Informationen zum Stifter Knut Marthiens